Bruno Boccaletti
Warum hast Du Dich und Deine Frau für eine Beratung durch die PKS entschieden?
In der Schweiz geschieht etwas Interessantes, über das vielleicht noch zu wenig gesprochen wird: Abertausende von Boomern – ja, wir sind Boomer! – gehen in den Ruhestand, und die Milliarden von Franken, die dadurch frei werden, locken viele Akteure im Schweizer Finanzwesen an. Banken, Versicherungen, Beratungsfirmen, sie alle wollen Dich beraten, wie Du das Kapital, das du mühsam zur Seite gelegt hast, einsetzen kannst. Schaue Dir nur die Werbung im Fernsehen und in den Printmedien an: Sie haben das bevorstehende Geschäft bemerkt. Hier, in diesem Kontext der interessierten Konkurrenz, schien es mir – schien es uns, im Einvernehmen mit meiner Frau Chiara – dass die PKS eine Art sicheren Hafen darstellte, eine Beratungsstelle, der man sich anvertrauen konnte, um Zweifel und Ängste zu klären. Die PKS war 26 Jahre lang meine Partnerin für die zweite Säule bei meiner Arbeitgeberin RSI; das kann sie auch für die Zukunft sein.
Was machte die Wahl zwischen Rente und Kapital so schwierig?
Ich würde sagen, die Ungewissheit über die Zukunft. Werden wir noch lange glückliche Jahre erleben? Lauert eine Krankheit auf uns? Was wird in der Zwischenzeit auf den Finanzmärkten geschehen? Was ist der Horizont unseres Lebens? Wenn wir diese Fragen mit Sicherheit beantworten könnten, wüssten wir die ideale Wahl zwischen Kapitalentnahme – ganz oder teilweise – und Rente. Aber leider gibt es viele Unbekannte. Ich mache keinen Hehl daraus, dass wir lange darüber nachgedacht haben, bis wir eines schönen Tages den Knoten gelöst und uns entschieden haben.
Was habt Ihr dank der Beratung gelernt?
Ich muss sagen, dass sie einen wesentlichen Punkt geklärt hat. Mir war nämlich nicht klar, dass ich Anspruch auf einen vollständigen Kapitalbezug und – gerade, weil ich in einem Sozialplan für den Vorruhestand war – gleichzeitig auf eine monatliche Rente hatte. Ich rechnete lange Zeit nur mit dem Kapital, das ich entnommen hätte, und dann kam die schöne Überraschung, dass wir am Ende eine unerwartete Rente bekamen, die doppelt willkommen war. Wenn Du Deine erste Übersicht über die Dir zustehenden Summen erhältst, ein A4-Blatt voller Zeilen und Spalten, findest Du Dich in einer Tabelle mit vielen Einträgen wieder, von denen nicht alle leicht zu entziffern sind. Die PKS hat jede Frage beantwortet, selbst die kompliziertesten. Das ist ihr Job, klar, aber sie machen ihn gut und schnell.
«Die PKS ist seit 26 Jahren meine Partnerin für die zweite Säule bei RSI. Das kann sie auch für die Zukunft sein.»
Welche Rolle spielte Deine Arbeitgeberin bei dieser Entscheidung?
Die PKS und die Arbeitgeberin sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Die erste Anlaufstelle war Mary, HR-Spezialistin bei RSI. Dann war es naheliegend, eine von Marlise Staub Kohler von der PKS virtuell angebotenen Beratungstermine wahrzunehmen. Die Arbeitgeberin spielte in erster Linie eine Rolle, denn die Entscheidung zur Arbeitszeitverkürzung, die ich schon vor ein paar Jahren ins Auge gefasst hatte, fiel in eine Zeit, in der Frühpensionierungen bei RSI dazu beitrugen, die Arbeitsplätze anderer Beschäftigter zu sichern. Der PKS klärte uns später auf und half uns, das passende Modell zu wählen. Kurz gesagt, es war eine Win-win-Situation.
Zu welcher Entscheidung seid Ihr gelangt?
Chiara und ich haben lange mit der Rentenhypothese geliebäugelt. Dann, als wir die Kontoauszüge in der Hand hatten – und wir uns einer zusätzlichen Rente in Höhe von etwa 17 Prozent meines bisherigen Gehalts sicher waren –, entschieden wir uns für einen vollständigen Kapitalbezug. Nicht zuletzt, weil wir noch viele Herausforderungen vor uns haben und ein Kapital in bar oder investiert sehr nützlich sein kann.
Bruno Boccaletti hat Italianistik und Philosophie in Zürich studiert. Nach langjähriger Erfahrung als Redakteur beim Giornale del Popolo kam er im Jahr 2000 zu RSI News, wo er mehr als ein Jahrzehnt lang als Redakteur, Moderator und Chefredakteur arbeitete. Seit 2013 ist er Produzent in der Abteilung Kultur und Gesellschaft, wo er insbesondere für religiöse Sendungen und Sondersendungen verantwortlich ist. Für Bruno war die PKS eine wichtige Partnerin bei der Entscheidung über seine Zukunft als Teilzeitrentner.
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