Aussichten
Blick aufs Jahr 2026
Wechsel in der Geschäftsführung
Der Stiftungsrat hat Ende Januar 2026 die Pensionsversicherungsexpertin Simone Stahl als neue Geschäftsführerin der PKS gewählt. Sie folgt auf Emmanuel Vauclair und nimmt ihre Arbeit Mitte August 2026 auf.
Ausdehnung der Webinare und Beratungsgespräche
Die PKS bietet 2026 – neben den bewährten Informationsanlässen über die betriebliche Altersvorsorge – das neue Webinar «Vorsorge in den verschiedenen Lebensphasen» (vorerst in deutscher Sprache) an. Die bewährten Themen wurden bislang in deutscher und französischer Sprache angeboten, 2026 werden sie es neu auch in italienischer. Der Testlauf «Was macht eine Pensionskasse?» in deutscher Sprache für Junge mit Jungen wird 2026 auf die französische Sprache ausgedehnt. Die 20minütigen Online-Beratungen an auserwählten Daten können künftig über MS Bookings gebucht werden.
Projekt Enavant der SRG SSR
Als unabhängige juristische Einheit ist die PKS von den Sparmassnahmen der SRG nicht direkt betroffen. Nichtdestotrotz würden sich grössere Personalveränderungen auch auf die Struktur und Risikofähigkeit der PKS niederschlagen. Die Geschäftsstelle wird die Entwicklungen engmaschig verfolgen und den Stiftungsrat über mögliche Auswirkungen auf dem Laufenden halten.
Biometrische Grundlagen BVG 2025
Die Berechnungen der Vorsorgeverpflichtungen basieren auf sogenannten biometrischen Grundlagen, also beispielsweise der Wahrscheinlichkeit zu sterben, invalid zu werden oder im Todesfall Hinterlassene zu haben. Alle fünf Jahre erscheint eine neue Generation biometrischer Grundlagen, zuletzt im Dezember 2025. Im Jahr 2026 wird die Geschäftsstelle mit Hilfe des Experten für beruflichen Vorsorge die Auswirkungen der neuesten Erkenntnisse auf die PKS analysieren.
ALM-Studie
Der Gesetzgeber verlangt von Pensionskassen, dass sie die Übereinstimmung der Vermögensanlagen mit den Verpflichtungen der Vorsorgeeinrichtung periodisch überprüfen. Dies geschieht im Rahmen einer sogenannten ALM-Studie, welche die voraussichtliche Bestandsentwicklung als zentrale Annahme mitberücksichtigt. Das Ziel einer solchen Standortbestimmung ist die Festlegung einer Anlagestrategie, welche auf die Leistungsziele, Risikofähigkeit und Risikobereitschaft der Pensionskasse, der Destinatär:innen und der Beitragszahler:innen abgestimmt ist. Gleichzeitig sollen auch die Chancen und Risiken der gewählten Anlagestrategie aufgezeigt werden. Aufgrund der für die SRG wegweisenden Abstimmung über die Volksinitiative «200 Franken sind genug» im März 2026 wurde die Vergabe der ALM-Studie um ein Jahr auf 2026 aufgeschoben.
