Performance
Kommentar zum Anlageresultat
Die Pensionskasse SRG SSR verzeichnete 2025 eine Gesamtperformance von 6,7 Prozent, welche leicht tiefer als im Vorjahr (8,6 Prozent) ausfiel. Nach drei überdurchschnittlichen Anlagejahren steht die PKS etwa gleich gut da wie anfangs 2022 vor den Marktverwerfungen infolge des Invasionskrieges in der Ukraine.
Der Haupttreiber dieser Entwicklung ist wie oft in den Aktienmärkten zu suchen: Schweizer Aktien legten um 20 Prozent zu, globale Aktien um 6 Prozent und die Titel aus den aufstrebenden Ländern (Emerging Markets) um 17 Prozent. Dank einer beharrlichen Währungsabsicherung der Fremdwährungen hat die PKS unter der Aufwertung des Schweizer Frankens nicht gelitten. Wie nachhaltig diese Börsenhöhenflüge sind, ist natürlich offen.
Bei den Obligationen büssten die Portfolien wegen des leicht gestiegenen Zinsniveaus ein. Sowohl die Schweizer Obligationen (-1 Prozent) als auch die Obligationen in Fremdwährungen (-4 Prozent) verzeichneten negative Ergebnisse. Nach wie vor verharrt das Zinsniveau auf tiefem Niveau, was die zukünftigen Renditeerwartungen der PKS dämpft.
Die Immobilien, als dritte Hauptsparte des investierten Vermögens, entwickelten sich mit einer Gesamtperformance von fast 9 Prozent überdurchschnittlich gut. Der Schweizer Immobilienmarkt bleibt robust und profitiert von der anhaltenden hohen Nachfrage nach Wohnraum. Erwähnenswert ist – trotz Einfluss der Dollarabschwächung – die Rendite von 6 Prozent in der Nischen-Anlageklasse Insurance-Linked Securities (ILS). Die ILS beinhalten Versicherungsrisiken wie zum Beispiel Erdbeben und Windstürme.
Das PKS-Portfolio wird sehr liquid gehalten und besteht weder aus direkten Immobilien noch aus Infrastrukturen oder gar Hedge Funds. Der Löwenanteil des PKS-Portfolios ist börsenkotiert und reagiert unmittelbar auf Marktschwankungen. In guten Börsenjahren ist dies eher ein Vorteil, weil die positiven Renditen in den Büchern sofort sichtbar sind. In schlechten Jahren kann es zum Nachteil werden.
Mit 6,7 Prozent liegt die Performance über dem Benchmark-Wert von 6,4 Prozent. Die Ursache für diese Überperformance ist hauptsächlich der Selektivität zuzuschreiben: Beim aktiven Mandat «Aktien Schweiz» konnte der beauftragte Manager eine markante Überperformance generieren, die sich auf das Gesamtergebnis auswirkte. Zudem liefen beide ILS-Mandate besser als der Referenzindex.
